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Albrecht Frenz wuchs auf einem Bauernhof in Hohenlohe auf, machte eine
landwirtschaftliche Lehre und holte danach das Abitur nach. Er studierte
in Göttingen, Marburg und Hamburg Indologie, Klassische Archäologie,
Religionswissenschaft und Evangelische Theologie. Mit einer Dissertation im
vedischen Sanskrit promovierte er an der Universität Marburg und schloss
das Theologie-Studium mit dem Universitätsexamen an der Universität
Hamburg sowie dem landeskirchlichen Examen in Stuttgart ab. 1969 wurde er Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Von 1974-77 unterrichtete er an der Kamaraj University Madurai und am Tamilnadu Theological Seminary in Madurai, Südindien. Ab 1980 widmete er sich dem Leben und Werk von Dr. Hermann Gundert, dem Großvater von Hermann Hesse, und veröffentlichte dazu zusammen mit Dr. Scaria Zacharia, Professor für Malayalam in Kerala, verschiedene Bücher in Deutschland und Kerala. Seit 1971 reiste er regelmäßig nach Indien, vor allem zu Vorträgen, Konferenzen und Seminaren sowie als Leiter von Studienreisen. Seit seiner Pensionierung im Jahr 2000 widmet er sich mit religions- und kulturübergreifenden Themen dem Dialog zwischen Indien und Deutschland und verfasste weitere Bücher. Im Jahr 2006 erhielt er den Rabindranath-Tagore-Kulturpreis der Deutsch-Indischen Gesellschaft. Zum 200. Geburtstag von Herrmann Mögling, einem Studienfreund Gunderts in Tübingen und Kollegen in Südindien, organisierte er vom 27. Mai bis 3. Juni 2011 die Mögling-Festwoche mit Veranstaltungen in Brackenheim, Stuttgart, Esslingen, Tübingen, Untergruppenbach und Öhringen. |